Frauenfelder Woche

Frauenfeld

Vortrag: Raubkunsthandel in der Schweiz

Kanti Singsaal

Geschichte des Raubkunsthandels in der Schweiz.

Vortrag von Thomas Buomberger, Historiker und Publizist, über die Geschichte des Raubkunsthandels in der Schweiz. Während des Zweiten Weltkriegs stahlen die Nazis in den besetzten Ländern Hunderttausende von Kunstwerken. Nachdem ein Teil bereits nach dem Krieg zurückgegeben werden musste, schlief das Interesse an Raubkunst während Jahrzehnten ein. Weltweit blieben immer noch hunderttausende von Kunstwerken verschollen. Mit der «Erklärung von Washington» von 1998 wurde das Thema auf die internationale Agenda gesetzt, die Suche nach Raubkunst intensiviert. Der «Fall Gurlitt» verlieh dem Thema einen weiteren Schub. Doch die Suche nach Raubkunst wird noch Jahrzehnte dauern.
Welche Rolle die Schweiz beim Handel mit Raubkunst spielte und wie heute der Umgang ist, wird im Vortrag und der Diskussion erläutert.

Ticketpreise
Mitglieder des Kunstvereins Fr. 10.00, Nichtmitglieder Fr. 20.00

 

 

Daten und Zeiten

09.01.2018
19:00 Uhr

 

Weitere Informationen

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