Frauenfelder Woche

Frauenfeld

Operette Sirnach: Ball im Savoy

Aufführungsbeginn
Freitag und Samstag: 19.30 Uhr | Sonntag: 15.30 Uhr
Premiere und Derniere (12. Januar und 6. April): 18.00 Uhr
Dauer der Vorstellung inkl. Pause: 2 Std. 30 Min.

Ausgelassene Operette mit geistreichem Gestus

Zum vierten Mal inszeniert Leopold Huber für die Operette Sirnach. Im Januar 2019 feiert „Ball im Savoy“ von Paul Abraham Premiere, eine Operette, die im Kontext ihrer Entstehungsgeschichte gesehen werden darf.


Nach „Die Herzogin von Chicago“, „Victoria und ihr Husar“ und „Maske in Blau“ wird „Ball im Savoy“ die vierte Inszenierung Leopold Hubers in Sirnach sein. Mittlerweile ist er mit dem Publikum und den Darstellerinnen und Darstellern vertraut, auch mit dem Vorstand. Dass die Entscheidung über das Werk allein im Vorstand gefällt wird, macht ihm keine Mühe, im Gegenteil: „Die Leute im Vorstand kennen ihr Publikum und wissen, was gefällt und erwartet wird“, so der Regisseur. Dass der Trend der letzten Jahre zunehmend in Richtung jazzigeren Operetten geht, begrüsst Huber ebenfalls: Die Musik ist rassiger, moderner.

Auf und Ab der Operette
Die klassische Operette, die „kleine Oper“, schuf Jacques Offenbach in Frankreich mit gesellschafts- und regimekritischen Elementen. Daran schloss die Epoche der klassischen Wiener Operette an. „Um 1900 war dieses Genre kaputt“, weiss Leopold Huber, jedoch hätte Franz Lehar 1905 mit „Die lustige Witwe“ eine Rennaissance eingeläutet. Es ging mit der Operette wieder steil bergauf, Kritik an Zeitgeist und -geschehen, mal mehr mal weniger subtil, erfreute sich grosser Beleibtheit.

 

 

Daten und Zeiten

12.01.2019
18:00 Uhr

 

Weitere Informationen

Website