Frauenfelder Woche

Frauenfeld

Konzertmatinée: Die Welt der Landvögte in Musik und Text

Schloss

«Bartli & Most. Landvögte im Thurgau»
heisst die diesjährige Veranstaltungsreihe auf Schloss Frauenfeld.
Den Auftakt macht am Sonntag, 20. Januar 2019 um 11 Uhr die Konzertmatinée mit erstklassigen Stücken aus der Renaissance bis zur Romantik, gespielt vom Ensemble Gerlis und kommentiert von Kurator Dr. Dominik Schnetzer.

Man kennt sie kaum, die Komponisten aus der Schweiz. Dabei war etwa schon Ludwig Senfl (1490–1543) europaweit bekannt und begründete sogar den Weltruhm der Münchner Hofkapelle. Sowieso war die Schweiz in jener Epoche, als der Thurgau unter eidgenössischer Herrschaft stand, stark vernetzt. So reisten viele Künstler durchs Land und auch die Vögte auf Schloss Frauenfeld spannten ihr Netzwerk weit über die Landesgrenzen hinaus.

Musik der Umbruchszeit
An der Konzertmatinée im Schloss Frauenfeld spielt das Ensemble Gerlis Stücke aus jener turbulenten Zeit, als die eidgenössischen Vögte den Thurgau beherrschten. Während dieser langen Phase von 1460 bis 1798 erfolgten in Europa nie dagewesene Umbrüche. Die Glaubenskriege, Revolutionswirren und der Niedergang des Adels prägten auch das Schaffen der Komponisten. Komponisten wie Senfl, Nägeli, aber auch Schubert, Mozart, Johann Christian Bach oder Luigi Gatti standen mitten im Geschehen.

Geschichte und Klang
Kommentiert von Kurator Dr. Dominik Schnetzer lässt das Sonntagskonzert die spannungsreiche Zeit der Landvögte im Thurgau mit Text und Musik wahrhaft aufleben. Die Oboistin Corinne Sonderegger, Julia und Olaf Krüger (Geige, Cello) sowie der Bratschist Grégoire Babey führen das Publikum dabei durch ganz unterschiedliche Klangwelten von der Renaissance bis hin zur Romantik. Das Historische Museum Thurgau lädt sein Publikum ein, den Auftakt zum Jahresprogramm «Bartli & Most. Landvögte im Thurgau» mitzufeiern und offeriert im Anschluss an das Konzert einen festlichen Apéro.

Eintritt frei (Kollekte)

 

 

Daten und Zeiten

20.01.2019
11:00 - bis 12:00 Uhr