Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 08.07.2026

44 Jungschreinerinnen und Jungschreiner bestehen erfolgreich das Qualifikationsverfahren

«Schaffen etwas Bleibendes» 

Am Freitag, 26. Juni, erhielten fünf Schreinerpraktiker EBA sowie 39 Schreinerinnen und Schreiner EFZ im Frauenfelder Casino ihr Diplom zum Abschluss ihrer Lernendenzeit. Zehn Thurgauer Jungschreinerinnen und Jungschreiner erarbeiteten sich eine Auszeichnung.

 

 

Es ist ein warmer Freitagabend für eine Abschlussfeier im Frauenfelder Casino. Doch die 44 Absolventinnen und Absolventen des Verbands Schreiner Thurgau VSSM geniessen ihre Feier zum Abschluss der zwei beziehungsweise vier Lehrjahre sowie des bestandenen Qualifikationsverfahrens. «Holz verbindet Tradition mit Innovation. Sie sind die Zukunft»,eröffnet Daniel Burkhart, Präsident der Berufsbildungskommission, nach dem Apéro die QV-Abschlussfeier des Verbands Schreiner Thurgau VSSM und begrüsst damit die rund 215 anwesenden Gäste, darunter Familien, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner und Betriebe der Absolventinnen und Absolventen.
Auch Hampi Niederer, neuer Präsident Verband Schreiner Thurgau VSSM, richtet sich mit Gratulationen an die Jungschreinerinnen und Jungschreiner. Er sagt: «Zukunft entsteht dort, wo gearbeitet wird.» Des Weiteren bedankt sich Niederer bei Evelyne Hennet, Geschäftsführerin, für die Organisation und Durchführung der Feier. Kulinarisch werden die Gäste von Reto Lüchinger und seiner Crew vom Gasthof Eisenbahn Weinfelden verwöhnt.
Schliesslich richtet sich zum ersten Mal in seiner Amtszeit als Frauenfelder Stadtpräsident Claudio Bernold mit seinem Grusswort an die Absolventinnen und Absolventen. «Sie erschaffen etwas Bleibendes», meint er und ergänzt: «Holz prägt.» Sascha Berchtold, Chefexperte QV Schreiner, liefert zum Schluss die Zahlen, auf die alle gespannt gewartet haben. In diesem Jahr erhält ein Schreinerpraktiker EBA, namentlich Jetmir Ibrahimi von der Ruba Objektbau AG, mit Notenschnitt 5.2 eine Auszeichnung sowie traditionell dazugehörend eine Japansäge. Bei den Schreinerinnen und Schreinern EFZ schliessen sechs mit einem 5.1-Schnitt, zwei mit 5.2-Schnitt und einer mit einem Notenschnitt von 5.3 ab. Melvin Messmer von der Schreinerei Magnus Moser AG in Arbon holt sich mit seinem hervorragenden Schnitt zusätzlich zum traditionellen Hobel eine Anerkennung vom Kanton Thurgau. Zum Abschluss gibt der Frauenfelder Stadtpräsident den Absolventinnen und Absolventen noch folgende Worte mit auf den Weg: «Die spannendsten Lebensläufe verlaufen nie gradlinig.»


Text: zvg
Bild: Anja Kündig