Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 01.04.2026

Rechnung und Budget mit Gewinnen

Nussbaumen, Schulgemeindeversammlung

Schulpräsident Michel Pola hielt an der Schulgemeindeversammlung vom Mittwochabend in der Mehrzweckhalle Nussbaumen Information zum weiteren Vorgehen für den Ergänzungsneubau bereit. Die Stimmberechtigten hiessen ohne Diskussion alle traktandierten Geschäfte gut.

 

 

Schulpräsident Michel Pola sagte: «Die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten für den Ergänzungsneubau sind auf Kurs.» An der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom 26. November 2025 hiessen die Stimmberechtigten von Nussbaumen den für den Ergänzungsneubau beantragte Baukredit von 2,35 Millionen Franken einstimmig gut. «Schule und Behörde sind sehr froh über diesen Vertrauensbeweis und arbeiten mit Volldampf an der Umsetzung des Bauvorhabens», sagte der Schulpräsident weiter. Entstehen soll ein zweigeschossiger Planbau am Standort des bisherigen Schulpavillons. Wie der Schulpräsident erläuterte, wurde das Baugesuch bereits im Januar 2026 eingereicht. Der Baubeginn ist per September 2026 geplant, die angestrebte Bauvollendung soll ein Jahr später im Sommer 2027 sein.


Schulbehörde eingearbeitet
Per 31. Juli 2025 schieden die langjährigen Behördenmitglieder Stefan Jösler (Liegenschaften), Cornelia Roth (Schulentwicklung) und Andrea Saxer (Schulpflege inkl. Finanzen) aus der Behörde aus. Die neu gewählten Behördenmitglieder mit Anja Morel (Schulentwicklung), Beat Brauchli (Liegenschaften) und Hélène Ebneter (Schulpflege/Finanzen) haben sich gut eingearbeitet, sagte Pola. «Die Behörde konnte das Schuljahr 2025/26 in Vollbesetzung und mit motivierten bisherigen und neuen Behördenmitgliedern beginnen.» Nun geht es an neue Themen und Schwerpunkte für die Schulbehörde. Information folgte noch aus dem Elternforum: Weiterhin sind verschiedene schulergänzende Freizeitaktivitäten geplant.


Gleichbleibender Steuerfuss
Die Jahresrechnung 2025 bei einem Aufwand von rund 1,21 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 1,46 Millionen Franken weist ein Gewinn von 255 582 Franken aus. Das Budget 2026 bei einem Aufwand von rund 1,33 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,42 Millionen veranschlagt ebenso einen Gewinn von 83 739 Franken. Die Rechnung und das Budget bei einem gleichbleibendem Steuerfuss von 71 Prozent hiessen die Stimmberechtigten einstimmig gut.


Text und Bild: Manuela Olgiati