Frauenfeld · 18.03.2026
Erzenholz steht vor Herausforderungen
Quartierverein Erzenholz-Horgenbach-Osterhalden
Im Wahljahr 2027 kommt es zu drei Rücktritten im Vorstand des Quartiervereins Erzenholz-Horgenbach-Osterhalden. Noch ungewiss ist die Standortfrage des Vereinslokals.

An der 46. Jahresversammlung des Quartiervereins Erzenholz-Horgenbach-Osterhalden vom Samstagabend vor 59 Stimmberechtigten und 13 Gästen sprach Präsident Roland Hofmann von Herausforderungen. Dabei liess er zur Ermutigung etwas Schnaps im Saal verteilen. Im Erzenholz beschäftigen die Standortfrage mit Vereinslokal und Schulthemen. Dass die Schule mit wachsenden Schülerzahlen am Standort des Vereinslokals bauen möchte, steht fest. Das aktuelle Vereinslokal könnte in ein paar Jahren einem neuen Schulgebäude weichen. Die Primarschulgemeinde Frauenfeld plant mit wachsenden Schülerzahlen am Standort des Vereinslokals eine Schulraumerweiterung. Der Quartiervereinspräsident sagte: «Im Jahr 2029 wäre es durchaus möglich, dass die Bagger auffahren.» Stellvertretend für den abwesenden Schulpräsidenten Andreas Wirth zitierte Hofmann, dass die Schule eine Lösung finden will. Bekannt ist, dass für eine neue Schulanlage eine Einzonung dieser Landwirtschaftsfläche unter Beachtung der Fruchtfolgeflächen nötig ist.
Vereinslokal mit Wirtinnen
Im Jahresbericht hielt Vereinspräsident Roland Hofmann Rückschau auf zahlreiche gut besuchte Anlässe im vergangenen Jahr. Für das Wahljahr 2027 kündigte der Präsident drei Rücktritte im Vorstand an. Präsident Roland Hofmann, Kassier Roger Erni und Aktuarin Christa Mazenauer werden an den kommenden Wahlen im Vorstand nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Präsident sprach noch von einem erfreulichen Mitgliederzuwachs. 262 zählen derzeit zum Quartierverein. Das Vereinslokal werde auch von Nichtmitgliedern gerne genutzt. Der Präsident gratulierte den Vorstandsmitgliedern Ramona Burgdorfer und Nicole Hänni zur bestandenen Wirteprüfung und ihrem Engagement als Festwirtinnen.
Rechnung und Jahresprogramm
Die Finanzen des Quartiervereins Erzenholz Horgenbach Osterhalden sind im Lot. Ein Verlust sei verkraftbar, sagte Hofmann. Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Verlust von 4 652 Franken ab. Der Quartierverein weist per Ende Dezember 2025 ein Vermögen von 118 004 Franken auf. Für das Budget 2026 wird ein Verlust von 3 460 Franken veranschlagt. Der Jahresbeitrag wird bei den bisherigen 15 Franken pro Einzelmitglied und 25 Franken pro Familie belassen. Ein attraktives Jahresprogramm lädt die Mitglieder ein zum Spaghettiplausch am 24. April, zwei Seniorenzmittagen im Mai und im November. Den beliebten Anlass Bier & Wurst gibt’s am 3. Juli. Im Herbst und Winter locken Jassen, Lottoabend, Räbeliechtliumzug und ein Anlass zum 4ten Advent.
Sein erstes Grusswort überbrachte Stadtpräsident Claudio Bernold mit den Worten: «Im Erzenholz fühle ich mich wohl.» Zur Sicherheit am Bahnhof bat der Stadtpräsident um ein Relativieren der Situation.
Die «Elterngemeinschaft» im Erzenholz brachte Wortmeldungen ein. Eltern setzen sich für Pausenplatz und Spielplatz ein. Der Spielplatz im Erzenholz sei im Vergleich zu den Schulen im Stadtzentrum bescheiden, hiess es von Seiten eines Mitgliedes der Elterngemeinschaft. Diese sei ebenso seit rund eineinhalb Jahren in Gesprächen mit dem Tiefbauamt zur sicheren Querung der Kantonsstrasse beim Schulhaus. Für den stark befahrenen Abschnitt wollen Eltern Massnahmen ergreifen und denken dabei an das Versetzen einer Strassenlaterne oder dem Aufstellen einer Warntafel. Allerdings sei man auf diese Anliegen kaum eingegangen.
Wahlen Revisoren
Erster Revisor ist Martin Gubler, zweiter Revisor Sandro Näf und Suppleantin, neu Simone Jacquet.
Text und Bild: Manuela Olgiati