Frauenfeld · 18.03.2026
Ein neues Vorstandsmitglied wird noch gesucht
Quartierverein Herten-Bannhalde, Jahresversammlung
Zur 38. Jahresversammlung des Quartierverein Herten-Bannhalde trafen sich 49 Mitglieder und 18 Gäste am Freitagabend in der Mensa der Kantonsschule in Frauenfeld. Präsident Daniel Auf der Maur blickte gemeinsam mit dem Vorstand auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück.

Der Quartierverein Herten-Bannhalde hat an seiner Jahresversammlung auf ein engagiertes und lebendiges Vereinsjahr zurückgeblickt. Die Stimmberechtigten nutzten den Anlass, um sich über die Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie die Pläne für 2026 zu informieren.
In seinem Jahresbericht betonte der Präsident die wichtige Rolle des Quartiervereins als Treffpunkt für die Bevölkerung im Quartier. Verschiedene Veranstaltungen hätten im vergangenen Jahr das Zusammenleben gefördert und viele Bewohnerinnen und Bewohner zusammengebracht. Besonders beliebt waren erneut der Mittagstisch für Kinder, das Bobby-Car-Rennen sowie verschiedene saisonale Anlässe wie das Kerzenziehen, die Adventsfenster und die Waldweihnacht.
Vorstandsmitglied gesucht
Auch finanziell steht der Verein auf soliden Beinen: Die Jahresrechnung 2025 schloss bei einem Aufwand von 6 366.95 mit einem Gewinn von 1 193.55 Franken ab. Das Vereinsvermögen beträgt per Dezember 2025 17 813.10 Franken. Sämtliche traktandierten Geschäfte wurden von der Versammlung einstimmig und mit Applaus angenommen. Gleichzeitig verabschiedete der Verein Vorstandsmitglied Tim Wepf und dankte ihm für sein Engagement im Quartier. Unbestritten waren die Wahlen im Gesamtvorstand: Einstimmig wieder gewählt wurden Vizepräsidentin Diandra Wehrli, Claudia Gubler, Priska Di Pippo, Philipp Schürer und Alexander Stiehler. Mit Applaus wählten die Mitglieder in einer Wiederwahl ihren Präsidenten, Daniel Auf der Maur. Der Präsident erwähnte, dass der Vorstand noch ein Mitglied im Vorstand suche. Die Rechnungsrevisorin Brigitte Ehmann und Rechnungsrevisor Stefan Dähler wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Attraktive Anlässe
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war der Ausblick auf das kommende Vereinsjahr. Geplant sind verschiedene Anlässe für Kinder und Erwachsene mit dem Tag der Nachbarschaft am 29. Mai, Besichtigung des Speicher Herten, auch eine Besichtigung im Kantonalgefängnis Frauenfeld steht auf dem Programm. Vorfreude herrscht bereits auf das beliebte Kerzenziehen an zwei Wochenenden im November und Dezember im Schulhaus Herten. Auch die Waldweihnacht ist fester Bestandteil im Quartier.
Isabella Pedicillo, die Leiterin der Nachbarschaftshilfe Frauenfeld informierte über die Vielfalt an Tätigkeiten, welche die freiwillige Helferinnen und Helfer ausüben.
Kinderrat mit Impulsen
In ihrem Grusswort dankte Stadträtin Barbara Dätwyler Weber dem Quartierverein Herten-Bannhalde für das grosse Engagement in der Kantonshauptstadt mit rund 27 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Barbara Dätwyler Weber sagte: «Sie leisten viel für die Gesellschaft.» Ein gutes Jahr verzeichne die Schlossbadi an Besucherzahlen und dies zeigen die Einnahmen. Emotional werde die Sanierung des Stadtcasinos diskutiert und die Stadträtin bat um Unterstützung bei der Volksabstimmung im Juni. Die Stadträtin hob die Arbeit des Kinderrates hervor. Kaum umsetzbar seien Forderungen nach einem Stadtbusangebot nach Herten-Bannhalde.
Ziel der Forderung war, dass Kinder und Jugendliche aus diesem Quartier einfacher und sicherer mit dem Bus in die Stadt, zur Schule, zu Freizeitangeboten oder zum Bahnhof gelangen. Der Kinderrat diskutierte auch darüber, dass die Stadt Sozialhilfe am Bahnhof leisten könnte. Die eigentliche Sozialhilfe der Stadt wird normalerweise über die Sozialen Dienste organisiert und nicht direkt am Bahnhof ausbezahlt. Sie umfasst Beratung und finanzielle Unterstützung für Menschen in Notlagen. Die Forderung des Kinderrats bleibt gemäss Stadträtin ein politischer Impuls, damit die Stadt prüfe, wie das soziale Umfeld am Bahnhof verbessert werden könnte.
Mit seinen Aktivitäten möchte der Quartierverein weiterhin das Zusammenleben im Quartier fördern und Begegnungen zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen. Am Versammlungsabend diskutierten die Mitglieder bei einem Essen und gemütlichem Beisammensein.
Text und Bild: Manuela Olgiati