Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 11.02.2026

Jahresversammlung, Quartierverein Vorstadt Mitgliederbeiträge von 20 auf 30 Franken erhöht

Jahresversammlung, Quartierverein Vorstadt

Zur Jahresversammlung des Quartiervereins Vorstadt begrüsste Präsident Reto Menzi 66 Stimmberechtigte und zahlreiche Gäste in der Mensa der Kanti Frauenfeld. Er freute sich über die rege Teilnahme an der Versammlung.

 

 

Der Verein zählt 175 Mitglieder. Seit zwei Jahren hat der Quartierverein mit Reto Menzi einen neuen Präsidenten und neue Vorstandsmitglieder. Davor sah es nicht so gut aus: immer weniger Mitglieder im Verein und sogar Diskussionen um ein Aus. Das ist Geschichte. In einem Rückblick zeigte Reto Menzi, was der Verein im vergangenen Jahr alles auf die Beine gestellt hatte: von der Teilnahme am Tag der Nachbarschaft bis hin zum Kerzenziehen. Auch in diesem Jahr stehen wieder einige Höhepunkte im Veranstaltungskalender des Vereins, etwa eine Besichtigung des Staatsarchivs am 27. Februar. Der Kuchen- und Würsteverkauf zum Examen am Schulhaus Spanner wird allerdings in diesem Jahr ausfallen, berichtete Kassiererin Claudia Küng. Das reisse ein Loch in die Kasse des Vereins. Schon im vergangenen Jahr habe man über eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge gesprochen. Die 20 Franken würden nicht ausreichen. Claudia Küng präsentierte das Budget 2026 mit und ohne Erhöhung und verdeutlichte: Wenn der Mitgliederbeitrag bei 20 Franken bleibt, werde es einen Verlust von 1890 Franken im Budget geben. Bei einer Erhöhung liege der Verlust bei 110 Franken. Die Stimmberechtigten genehmigten die Erhöhung des Beitrags von 20 auf 30 Franken.


Neue Mitglieder
Des Weiteren zählt der Quartierverein 22 neue Mitglieder bei zehn Austritten. Wahlen gab es keine, der Vorstand bleibt erhalten. Stadträtin Regine Siegenthaler überbrachte Grussworte der Stadt und ging auf verschiedene Projekte, die die Stadt beschäftigen, ein. Dazu zählt die Weiterentwicklung der Stadtkaserne, die Aussiedlung von Werkhof und Stadtbusdepot und vieles mehr. Sie verdeutlichte die Wichtigkeit der neuen Organisation im Alterszentrum Park. «Frauenfeld soll eine altersfreundliche Stadt sein», sagte sie. Wohnen im Alter werde die Stadt noch lange beschäftigen. Sie lobte den Quartierverein. «Starke Quartiere stärken die ganze Stadt. Bleiben Sie engagiert und miteinander im Gespräch.»
Dass die Vorstadt das beste Quartier ist, davon war Vorstandsmitglied Ueli Bötschi überzeugt, der die Anwesenden mit einem Foto-Quiz auf humorige Art und Weise bestens unterhielt. Hier durfte das Publikum Orte des Quartiers erraten.
Der Quartierverein feiert übrigens im nächsten Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Dafür werden noch Engagierte für das OK gesucht.


Text und Bild: Elke Reinauer