Frauenfeld · 22.10.2025
Jungfreisinnige reichen Petition ein
Die Jungfreisinnigen Thurgau übergeben ihre Petition an den Regierungsrat
Am Donnerstag, 16. Oktober 2025 haben die Jungfreisinnigen ihre Petition mit über 500 Unterschriften beim Regierungsrat eingereicht, mit welcher sie einen Digitalisierungsschub in der kantonalen Verwaltung fordern. Unter dem Titel «Petition für einen digitalen Thurgau – effizient und modern» fordern sie den Regierungsrat auf, die bestehenden Digitalisierungsbestrebungen konsequent weiterzuführen und auszubauen.

Seit dem Sommer haben die Jungfreisinnigen Thurgau fleissig Unterschriften für ihre Petition gesammelt. «Wir sind extrem stolz, dass wir das ambitionierte Ziel von 500 Unterschriften erreicht haben. Damit setzt die Thurgauer Bevölkerung ein starkes Signal für mehr Digitalisierung, Effizienz und Bürgernähe in der öffentlichen Verwaltung», sagt Parteipräsident Rick Näf.
Zu den Forderungen gehören ein digitaler Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen, ein zentrales Online-Portal für alle Behördengänge sowie der flächendeckende Einsatz rechtsgültiger elektronischer Signaturen. Ein besonderes Augenmerk legen die Jungfreisinnigen zudem auf E-Collecting für kantonale Volksbegehren sowie auf die Einführung digitaler Lern- und Führerausweise. Infolge effizienterer digitaler Prozesse soll die Bevölkerung zudem von einer spürbaren Senkung der Verwaltungsgebühren profitieren.
Mit ihrer Petition appellieren die Jungfreisinnigen an Regierung und Verwaltung, die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nutzen und den Thurgau zu einem digitalen Vorreiterkanton zu machen. Sie freuen sich auf die Stellungnahme des Regierungsrates und werden den weiteren Prozess als eine der engagiertesten Jungparteien im Kanton konstruktiv begleiten – mit grossem Elan für einen modernen und innovativen Thurgau.
Text und Bild: zvg