Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 22.10.2025

Kamera läuft, Ton läuft und bitte!

Das Schweizer Fernsehen bei der Frauenfelder Woche

Das Schweizer Fernsehen hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand einen Dokumentations-Film über Eiskunstlauf-Europameister Lukas Britschgi vom ES Frauenfeld in Auftrag gegeben. Ein Team war deshalb auch zu Gast bei der Frauenfelder Woche.

 

 

Ruedi Stettler, Sportredaktor der Frauenfelder Woche setzt sich auf den Stuhl mitten im Raum der Redaktion der Frauenfelder Woche. Das Fernsehteam richtet die Kamera auf ihn.
Der Pokal in Stettlers Regal wird nach unten gestellt, damit das Bild voller aussieht. Der Arbeitsstuhl hinter Stettler dreht das Fernsehteam zur Seite. «Den richtigen Hintergrund zu finden, ist die Schwierigkeit», erklärt Alexander Szombath, Interviewer vom Schweizer Fernsehen.
Ruedi Stettler sitzt und wartet. Zuerst auf seinem grünen Arbeitsstuhl, dann auf einem schwarzen, und schliesslich entscheidet sich das Fernsehteam doch für einen gewöhnlichen Stuhl. Durch das Fenster scheint genügend Licht, sodass keine zusätzliche Beleuchtung mehr aufgestellt werden muss. Ein Aufnahmegerät platzieren sie unter Stettlers Hemd.


Leidenschaft und Spontanität
Alexander Szombath setzt sich direkt neben die Kamera, damit Stettler ihn und nicht die Kamera beim Sprechen ansieht. Mira Kammerer, Interviewerin des Schweizer Fernsehens, zieht sich die Kopfhörer über, um Stettler beim Sprechen zuzuhören. Hinter der Kamera behält sie alles im Blick. Nun stellt Szombath seine erste Frage: «Wer bist du?» Stettler muss lächeln. «Wo sind wir?», fragt Szombath als nächstes.
Szombath’s Fragen werden später rausgeschnitten. Stettler soll das Gefragte in seiner Antwort wieder aufgreifen. «Die Leidenschaft ist das Wichtigste», erklärt Szombath. Auf Spontanität und Natürlichkeit legt das Team mehr wert als auf das hundertprozentige Wiedergeben von Fakten.


Interview über Lukas Britschgi
Im Interview geht es um Lukas Britschgi, Schweizer Eiskunstläufer und Europameister 2025. Ruedi Stettler ist durch seine journalistische Arbeit auf den Eiskunstläufer aufmerksam geworden. Er kennt Britschgi schon seit 2011. Britschgi trainierte beim Eissport Club Frauenfeld. Als man für ihn eine Chance auf den Titel des Schweizer Meisters im Eiskunstlauf sah, riefen die Verantwortlichen Stettler an. So entstand die, bis heute anhaltende Verbindung.


Wichtige Fragen
Fragen über die Entwicklung von Britschgi, Beurteilung seiner Karriere und Klischees vom Eiskunstlauf – all dies beantwortet der FW-Redaktor. Ab und zu wird er von Szombath aufgefordert, eine Antwort noch einmal zu wiederholen und andere wichtige Punkte mit aufzugreifen. Über drei Stunden dauert das Interview plus Vorbereitung und Abbau. Nur etwa eineinhalb Minuten werden schliesslich gebraucht. Neben Ruedi Stettler werden noch viele weitere Menschen für die Sendung befragt, darunter die Eltern von Britschgi. Ausgestrahlt wird sie im Januar.


Text und Bild: Emma Ramsauer