Frauenfeld · 22.10.2025
So macht das Stricken Spass
Dorfverein Herdern, Stubete
Gemeinschaft, Kreativität und ein bisschen Entspannung – all das bietet die Strickgruppe «Stubete», die sich regelmässig in Herdern trifft. Was mit ein paar Wollknäueln begann, ist inzwischen ein schöner Treffpunkt für Gleichgesinnte.

Einmal im Monat treffen sich einige Frauen zum gemeinsamen handwerklichen Tun. Sticken, Stricken oder Häkeln sind in dieser Gruppe im Trend. «Es ist Herbstferienzeit und etwas ruhiger», sagt die Gastgeberin Susanne Schöni. Die Teilnehmerinnen wechseln sich mit ihren Treffpunkten ab. Dieses Treffen findet im gemütlichen Wohnzimmer zuhause einer Teilnehmerin statt.
Stricknadel und Wolle
Zu hören ist ein leises Klappern. Es ist nicht der Klang von Maschinen – sondern von Stricknadeln. Die Strickgruppe mit ihrer Stubete - so nennen sie sich selbst - trifft sich monatlich zum gemeinsamen Handarbeiten, Plaudern und Lachen.
«Angefangen hat alles vor vier Jahren mit Freundinnen mit ähnlichen Interessen», sagt Ellen Pfenninger. Heute sind es mehrere Frauen, die teilnehmen – von der Anfängerin bis zur Meisterin mit jahrelanger Erfahrung. Es ist eine bunt gemischte Gruppe.
Was die Gruppe besonders macht, ist nicht nur das gemeinsame Hobby, sondern auch ihr Engagement. Susanne Schöni strickt für Familienmitglieder, Puppen, Socken, Pullover. Die gelernte Lehrerin beherrscht auch das Klöppeln sehr gut. In Arbeit ist gerade ein Pullover mit Zopfmuster. Bei Ellen Pfenninger wird es ein Sofakissen in passenden Farben und bei Sonja Krelshem ein Schal in den Farben des Sommers. Sonja Krelshem sagt: «Ich stricke nur in der Gruppe, weil es mir Freude bereitet.»
Austausch und Begegnung
Neben dem Handarbeiten steht bei den Frauen der Austausch im Mittelpunkt. Es geht hier nicht nur ums Stricken allein. «Wir tauschen uns aus, sprechen über das Leben, lachen viel», erzählen die Frauen. Für sie ist die Gruppe ein wertvoller Treffpunkt. Egal, ob man Stricken kann oder nicht. «Wir zeigen es gerne. Und wer lieber häkeln will, ist genauso richtig bei uns», sagt Susanne Schöni.
Text und Bild: Manuela Olgiati