Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 03.09.2025

Gesamtsanierung des Casinos vorgeschlagen

Nach der klaren Ablehnung eines Verkaufs im Jahr 2023 und der Rückweisung eines Projekts für einen neuen Stadtsaal in der Doppelreithalle hat der Stadtrat verschiedene Optionen für das Casino geprüft. Nun ist klar: Die Sanierung ist für den Stadtrat die bevorzugte Variante, um weiterhin einen attraktiven, zentralgelegenen Stadtsaal anzubieten. Der Stadtrat wird deshalb bei Gemeinderat und Stimmvolk einen Gesamtkredit für die Sanierung beantragen. Die Botschaft an den Gemeinderat erfolgt Mitte September.

 

 

Mit einer Gesamtsanierung des bisherigen Standorts wird der Weg für ein modernes, sicheres und vielseitiges Haus geebnet, das ab 2031 wieder als kulturelles Herz der Stadt zur Verfügung stehen wird. Die Details werden in der Botschaft an den Gemeinderat aufgezeigt. Die Botschaft befindet sich kurz vor Abschluss und wird am 11. September veröffentlicht. Mit dem beantragten Gesamtkredit soll der Planungs- und Bauprozess beschleunigt werden. Die Vorlage untersteht dem obligatorischen Referendum, die Stimmbevölkerung wird somit das letzte Wort haben. Die Abstimmung ist für den 8. März 2026 vorgesehen. Auf die bis anhin geplanten Massnahmen zur Brandschutz- und Erdbebenertüchtigung sowie auf Massnahmen zur Erhöhung der Personenanzahl wird aufgrund des absehbaren Sanierungsstarts verzichtet. Das bedeutet, dass das Casino bis zum Baustart (voraussichtlich April 2029) für Veranstaltungen bis 350 Personen zu Verfügung stehen wird. Für diese Zeit beabsichtigt der Stadtrat Massnahmen zum Erhalt von Veranstaltungen und zur Unterstützung von temporären Alternativen.  


Text: svf und Bild: Emma Ramsauer