Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 01.09.2021

Auch «Mr. Regio» Bruno Lüscher feierte mit

Mit dabei an der Jubiläumsveranstaltung in der Kartause Ittingen war auch Bruno Lüscher, der ehemalige Gemeindeammann von Aadorf. Dies mit gutem Grund, denn Lüscher war erster Präsident der Regio Frauenfeld und gilt als «Mr. Regio».

 

 

Bruno Lüscher ist nach wie vor überzeugt von den Vorteilen, die ein Miteinander von Städten und Gemeinden bringt. Bruno Lüscher: «Es gibt Herausforderungen, denen muss man sich einfach gemeinsam stellen. Und es ist schön, wie sich die Regio Frauenfeld entwickelt hat.» Primäres Ziel der Regio Frauenfeld ist die Koordination der raumplanerischen Entwicklung, die Stärkung der Zusammenarbeit der Mitglieder und die Wahrnehmung regionaler Interessen gegenüber Dritten. Aktuell besteht die Regio Frauenfeld aus 15 Gemeinden – nachdem Aadorf im Jahr 2011 zum Bezirk Münchwilen gewechselt hat.

«Stadt und Land mitenand»
Seit über einem Vierteljahrhundert engagiert sich die Regio Frauenfeld für einen attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum sowie die Zusammenarbeit der Regio-Gemeinden. Hervorgegangen war sie einst aus der Regionalplanungsgruppe Frauenfeld, die am 27. November 1995 gegründet worden war. Initiant der Regio Frauenfeld war Stadtammann Hans
Bachofner. Für ihn war damals aber klar, das Präsidium dieser Vereinigung nicht anzustreben – und zwar um einen Anti-Frauenfeld-Reflex von Partnergemeinden zu vermeiden. «Sonst könnte sofort der Eindruck entstehen, Frauenfeld wolle alles an sich reissen», sagte er damals. Stattdessen proklamierte Hans Bachofner das Motto «Stadt und Land mitenand» – und traf damit genau den richtigen Ton für ein vertrauensvolles Miteinander in der Region. 

Andreas Anderegg