Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 28.04.2021

«Unser ÖV-Angebot beschränkt sich auf eine Buslinie – hier ist Verbesserungspotenzial vorhanden.»

Interview mit Fritz Locher, Gemeindepräsident von Lommis.

 

 

Welcher Leit- oder Grundsatz begleitet Sie als Gemeindepräsident durch den Alltag?
In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen.

Welche Herausforderungen stellen sich Ihrer Gemeinde – abgesehen von der Bewältigung der Corona-Krise – in den kommenden Wochen und Monaten?
Jeder Tag bringt für uns alle neue Herausforderungen, die wir lösen müssen. Ich weiss aber, mit dem Gemeinderat, einem starken Team in der Verwaltung und der Bevölkerung im Rücken, werden wir auch die kommenden Herausforderungen gemeinsam lösen.

Wie schätzen Sie die verkehrstechnische Lage Ihrer Gemeinde ein (ÖV und Individualverkehr) und gibt es Verbesserungspotenzial oder -bedarf?
Unsere Gemeinde ist verkehrstechnisch für den Individualverkehr soweit gut erschlossen. Sie erreichen uns über Wege, Strassen oder aber auch über den Luftweg, ja wir haben einen Flugplatz in Lommis und der ist immer einen Besuch wert. Unser ÖV-Angebot beschränkt sich auf eine Buslinie. Hier ist sicherlich noch Verbesserungspotenzial vorhanden.

Welche Projekte sind aktuell die Wichtigsten für Ihre Gemeinde?
Unsere Gemeinde investiert jedes Jahr viel Geld in unsere Infrastruktur. Aktuell wichtig für uns ist der Neubau unseres Wasser-Reservoirs am Immenberg und auch die kostenintensive periodische Wiederinstandstellung der Flur- und Waldstrassen. Diese steht dieses Jahr wieder auf dem Programm.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?
«Lommis – zum Leben schön». Wir setzen uns für ein moderates, qualitatives Wachstum von Lommis ein und tragen Sorge zu unserer schönen ländlichen Umgebung. Jung und Alt sollen sich bei uns wohlfühlen und aktiv am Dorfleben teilnehmen. Lommis bleibt eine eigenständige Gemeinde mit gesunden Finanzen und attraktivem Steuerfuss.

Haben Sie einen Wunsch an Ihre Bevölkerung?
Tragen Sie Ihrer Gesundheit Sorge, denn sie ist unser höchstes Gut.


Vielen Dank für das Interview.
Michael Anderegg