Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 07.10.2020

Internationaler Tag der älteren Menschen: Fit für die Digitalisierung

ITAM 2020 im Zeichen von Corona und Smartphones

Der Internationale Tag der älteren Menschen (ITAM) stand am letzten Donnerstag in Frauenfeld ganz im Zeichen der Digitalisierung. Dabei wurde im Katholischen Pfarreizentrum St. Nikolaus Wissen aus erster Hand vermittelt.

 

 

Masken, Desinfektionsmittel, Abstand und gutes Lüften gehörte genauso zum letzten Donnerstagnachmittag, wie interessierte ältere Menschen und Gespräche über Smartphones und Apps. Denn die Digitalisierung ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Dieses Jahr zeigte die Corona-Pandemie eindrücklich, wie hilfreich digitale Medien sein können. Doch auch ohne Corona kann man sich einiges aus der digitalen Welt zunutze machen und beispielsweise Kontakte pflegen oder gemeinsam eine Agenda führen.

Zum dritten Mal
Die Trilogie «Digitalisierung im Alter» als Thema am ITAM wurde in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt «vernetzt leben und wohnen» fortgesetzt. Der Verein «Horizont - Digitale Begleitung im Alltag» lancierte drei Themeninseln, in denen praxisnah aufgezeigt wurde, wie mittels Smartphones oder Tablets die täglichen Herausforderungen des Alltags leichter bewältigt werden können. So unterstützen beispielsweise verschiedene Applikationen die Vorbereitung auf das Wanderwochenende oder Reisen und helfen bei der angelegten Fotosammlung Ordnung zu schaffen. Oder eben wie in Zeiten von Corona und Lockdown wichtig, wie man ohne persönlichen Kontakt mit seinen Liebsten in Kontakt bleibt.

SBB-App
Neben den drei Themeninseln gab es viel Informationsmaterial zum nach Hause nehmen. Inklusive der neusten Auflage des beliebten Wegweisers für hilfreiche Adressen. Zudem waren zwei weitere Infostände am Start. An einem wurde gezeigt, wie sich das Quartier Huben online vernetzt. Am zweiten zeigten zwei Fachleute, wie die SBB-App funktioniert. In einer Zeit, in der die Drittstellen zunehmend geschlossen werden, ist dieses Wissen mehr als hilfreich. Michael Anderegg