Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 26.02.2020

LCF plant eine Halle auf der Kleinen Allmend

An der 29. Generalversammlung des LC Frauenfeld in der Aula der Kantonsschule gab es zahlreiche Ehrungen. Und es wurden Visionen vorgestellt, die rasch Tatsache werden sollen.

 

 

LCF-Präsident Michael Krucker durfte 58 Mitglieder (satte 61 hatten sich entschuldigt) und 10 Ehrenmitglieder begrüssen. Die Mitgliederzahl ist sehr stabil und man darf auf ein schönes Vereinskapital bauen. Zudem hat der LC Frauenfeld viele gute Leichtathleten in seinen Reihen. Nebst talentiertem Nachwuchs durfte man 13 Aktiv-Medaillen an Schweizer Meisterschaften feiern, so viele wie seit langem nicht mehr. Logisch, dass da die Ehrungen einen breiten Raum einnahmen. Nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Helferin des Jahres (Regina Seiler), die Trainer des Jahres (Daniela Michel und René Strasser) und mit Jörg Engeler gab es sogar ein neues Ehrenmitglied.
Auch als Organisator hat sich der LCF längst landesweit einen besonderen Namen gemacht. Bestes Beispiel war im 2019 der Sprint Final des Schweizer Nachwuchses auf dem Mätteli, das in ein schmuckes Klein-Stadion verwandelt wurde. In diesem Jahr organisiert man die Schweizer Einkampf-Meisterschaften U20/U23 im August.

Engagierte Personen gesucht
Krucker mahnte allerdings auch: «Etwas beschäftigt uns sehr. Wir suchen Personen, welche sich für den LCF engagieren, denn wir sind ein Verein mit Visionen». Damit diese verwirklicht werden können, wurden bereits Workshops durchgeführt. Denn die LCF-Familie (was von verschiedenen Personen stets betont wurde) soll wieder Grosses bewirken können.
Dazu gehört sicher auch, dass man auf der Kleinen Allmend in Frauenfeld eine Leichtathletik-Halle im Baurecht plant. Als erste Option ist diese südlich der Rundbahn vorgesehen. Eine Sitzung mit Stadtrat Andreas Elliker hat offensichtlich bereits stattgefunden. Ende April ist ein weiterer Termin vorgesehen. Weil der LCF ein enorm sportlicher Verein ist, wurde auch die Realisierung dieses Projekts sportlich zügig fixiert: Oktober 2022.
Doch Michael Krucker hält fest: «Natürlich hat dieses Projekt noch einige Hürden zu überwinden, nicht nur im Stadtrat und im Gemeinderat». Die Halle sollte 70 Meter lang, 15 Meter breit und ein Teil sogar 10 Meter hoch sein, damit auch die Stabhochspringer üben können. Diese geplante Halle war danach das dominierende Thema beim Apéro mit Pizza. 

Ruedi Stettler