Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 23.10.2019

Ein neuer Rekord für die Eissport-Woche

Der EHC Frauenfeld bietet in den Herbstferien traditioneller Weise seine Eissport-Woche an. Stets mit durchschlagendem Erfolg.

 

 

Mädchen und Knaben im Alter von 4 bis 10 Jahren dürfen während fünf Tagen auf eine intensive Betreuung zählen. Einige davon lernen Schlittschuhe, Puck und Stock erst jetzt kennen. Aber grossen Plausch haben alle. In diesem Jahr gab es sogar einen neuen Rekord, machten doch 52 Kids mit. Logisch, dass deshalb bis ein Dutzend Betreuer im Einsatz standen. Unter ihnen auch 1.-Liga-Headcoach Kevin Schüepp und Sportchef Michael Roth.
Ebenfalls einer der Helfer war Fabian Sommer: «Den meisten Kids müssen wir am Anfang zeigen, wie man überhaupt Schlittschuh laufen kann. So ab dem dritten Tag, manchmal auch vorher, bekommen sie dann einen Stock zum Spielen. Alle fiebern dem letzten Abend entgegen, wenn das Highlight ansteht, die Abschluss-Spiele. In einheitlichen Trikots, mit Zeitnahme und einem Speaker, also wie richtig.»
Einige der Teilnehmer nehmen bereits ab diesem Samstag noch an der Hockeyschule teil. Da sind zudem jene ebenfalls vertreten, welche den Event verpassten, weil sie in den Ferien waren. «Wir betreiben diesen enormen Aufwand logischerweise auch mit dem Hintergedanken, dass danach einige Kids den Weg zum EHC Frauenfeld finden,» betont Präsident Michael Hinder.
Aber nicht nur die Eissport-Woche wurde vom EHCF organisiert, zeitgleich lief für die vier Frauenfelder Nachwuchs-Equipen der U9 bis U15 eine sogenannte Intensiv-Woche. Auch hier war das Interesse gross. Auf und neben dem Eis der Kleinen Allmend, etwa am Team-Event beim in zwei Etappen eingeteilten 400-Meter-Lauf auf der Bahn, Seilziehen, Slalomlauf mit Ball statt Puck und vielem anderen mehr.
Die Namen der Teams waren hochkarätig und stammten alle von der berühmten National Hockey League aus Nordamerika: Pittsburgh, Tampa Bay, New Jersey, Chicago, Nashville. Auch wenn die Kleinsten nicht immer genau wussten, wo sie nun hingehören, mit grossem Eifer waren alle dabei. Vor allem aber dann, wenn es endlich auf das Eis ging. 

Ruedi Stettler

 

 

Ein neuer Rekord für die Eissport-Woche