Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 27.02.2019

Interview mit Hans Müller, Gemeindepräsident von Warth-Weiningen

Welche Projekte sind in Warth-Weiningen aktuell?

 

 

Die Planung der Infrastrukturgebäude steht in unserer Gemeinde im Fokus. Mit über 1300 Einwohnern sind uns die Bedürfnisse der Zukunft in Warth-Weiningen wichtig. Auch das Einkaufen im Dorf ist eines unserer Anliegen. Daher sind die Diskussionen zur Erhaltung unseres Dorfladens voll im Gange.
Zu unserer guten Dorfkultur tragen engagierte Vereine bei. Natürlich werden alle Altersgruppen unserer Dörfer involviert. Deshalb ist auch eine Interessengemeinschaft «Generationen» gegründet worden, die mit einem Leistungsauftrag aktiv unterwegs ist. Hier werden einzelne Angebote gerne gepflegt, wie das gemeinsame Wandern, das Jassen oder die freundschaftlichen Treffen am beliebten Mittagstisch. Gemütliche Stunden zu verbringen und die Geselligkeit zu vereinen, steht für alle Interessierte auch künftig offen.

Herr Müller, Sie waren viele Jahre in wichtigen politischen Ämtern engagiert. In wenigen Wochen treten Sie als Gemeindepräsident zurück. Wird Ihnen die Arbeit fehlen?
Seit 2011 als Gemeindeammann/Gemeindepräsident und zuvor über 16 Jahre im Gemeinderat gebe ich mein Amt gerne ab. Die Zeit danach ist für mich und meine Familie ebenso wichtig. Meinen Rücktritt habe ich frühzeitig bekanntgegeben und deshalb schon viele Vorbereitungen getroffen. Ich freue mich, dass meine Nachfolgerin, Katharina Aeschbacher, mit einem klaren Resultat als Gemeindepräsidentin gewählt wurde. Als bisherige Gemeinderätin kennt sie viele Projekte und Abläufe, dies erleichtert den Einstieg und das Vorankommen in der kommenden Legislatur. Auch der neue Gemeinderat ist nach den letzten Wahlen vom Februar komplett. Für eine optimale Übergabe der Ämter nehmen wir uns ausreichend Zeit. Der neue Gemeinderat wird sich konstituieren und die Legislaturziele festlegen. Bestimmt werden wir weiterhin nachbarschaftliche Kontakte pflegen. Und sollte es meinen Rat brauchen, bin ich rasch vor Ort.

Welche Wünsche sind offen?
Ich wünsche mir einen reibungslosen Start des Gemeinderates und dass dieser mit ebenso viel Freude in der Arbeit gesegnet ist. Natürlich ist mir persönlich die Eigenständigkeit unserer Gemeinde wichtig. Das heisst aber nicht, dass jeder nur für sich arbeiten soll, sondern dass eine Zusammenarbeit und Gespräche mit den Behörden ebenso wertvoll sind.

Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen alles Gute.
Manuela Olgiati