Frauenfelder Woche

Frauenfeld

Museumshäppli: Mit der Nadel gemalt

Schloss

28. Juni
Einmaliges Liebeslied aus dem Mittelalter
Liebeslieder gab es schon im Mittelalter, doch nur ganz wenige sind erhalten geblieben. Das Historische Museum Thurgau besitzt eine solch aussergewöhnliche Rarität. Am Museumshäppli vom 28. Juni 2018 gibt Kurator Dr. Dominik Schnetzer Einblick in diesen seltenen Musikschatz.

Von der Antike bis heute besingen Künstler die Schönheit von Frauen. In poetischer Sprache werben sie um die Gunst der Frau. Je unwahrscheinlicher der Erfolg dieser Werbung, desto leidenschaftlicher das Lied. Dies war auch im Mittelalter so. Die meisten Lieder wurden auswendig vorgetragen, da bis ins 15. Jahrhundert hinein papierene Notenblätter eine absolute Seltenheit waren.

Das Diessenhofener Liederblatt aus dem Jahr 1399 ist eine solche Rarität und es handelt sich um einen aussergewöhnlichen Glücksfall, dass sich dieses kostbare Einzelblatt mit Liedtext und Noten heute in der Sammlung des Kantons Thurgau befindet. Zufällig gefunden blieb es jahrelang unbeachtet. Im Zuge der Neuinszenierung von Schloss Frauenfeld im Jahr 2015 konnte das Historische Museum Thurgau das Original ausstellen und an einer eigenen Hörstation präsentieren.

Am Juni-Museumshäppli erzählt Kurator Dr. Dominik Schnetzer, wie das Blatt seinen Weg ins Museum gefunden hat, welches seine Besonderheiten sind und weshalb es in der abendländischen Musikgeschichte eine absolute Rarität ist. Der unterhaltsame halbstündige Kurzvortrag findet um 12.30 Uhr statt.
Der Eintritt ist kostenfrei.

 

 

Daten und Zeiten

29.03.2018
12:30 - bis 13:00 Uhr

26.04.2018
12:30 - bis 13:00 Uhr

31.05.2018
12:30 - bis 13:00 Uhr

28.06.2018
12:30 - bis 13:00 Uhr

26.07.2018
12:30 Uhr

 

Weitere Informationen

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