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Mit dem Velo nach Havanna

15.01.2014

Der Chnuri auf der Zuckerrohrinsel Kuba! Edelweiss transportierte das Rad gratis. Kaum war der Chnuri im Hotel «Mercure cuatra Palmes» in Varadero angekommen, erschien auch schon die Zimmerfrau, Maria Rossa, und bat den Chnuri flehentlich, ihr das Velo zu verkaufen. Nach der Tour schenkte er es ihr, samt einem Kuss, 2 Schläuchen und einem Fahrradschloss. Aber zuerst ging es auf die Reise. Die Route führte von Varadero über Jovellinas an die Südküste: Playa Larga, Playa Chiron, Cienfuegos, Trinidad, Sancti Spiritus, Santa Clara, Santo Domingo zurück an die Nordküste, Corralillo, Cardenas, Varadero, 10 Tage! Aus voller Kehle sang der Chnuri: «s‘ Oberland, ja s‘ Oberland...», ...nicht aus Heimweh! Denn auf 20, 30, 50, 80 km hatte er die Strasse, die durch heiteres, leicht gewelltes Land führte, quasi für sich allein. Auf der Strecke Santa Clara-Corralillo z.B., 100 km, begegneten dem Chnuri gerade mal 5 Autos, dies mit Rückenwind! Dafür gab es zahlreiche Begegnungen mit Kubaner-Innen, die auf dem Pferdefuhrwerk, zu Fuss oder eben auf ihren klapprigen Drahteseln unterwegs waren. Einfach wunderschön! Die puderzuckerweissen Strände ... ein Erlebnis für sich! Unterkünfte finden war z.T. schwierig. Meist wurde man «weitergereicht», von den Gastgebern kriegte man eine Adresse am Etappenziel. Aber in Sancti Spiritus war der Chnuri derart auf den Stümpen, dass er das erstbeste «hostal» bezog, eines, das – wie sich abends herausstellte – genau neben einer Disco lag, die bis frühmorgens losplärrte. In Cardenas sass der Chnuri nachts lesend im Strassencafé, als plötzlich ein einzelnes grosses Blatt von einem Baum auf dem Tischchen landete. Ein kurzer Windstoss fegte über den Platz, die Leute traten auf die Stasse hinaus und reckten den Kopf Richtung Himmel. Da ist ein Sturm im Anzug!, ahnte der Chnuri. Rasend schnell packte er sein Zeugs zusammen und erreichte das Hostal nach einer Viertelstunde noch knapp, bevor die Flut aus Regen und Gischt über die Küste hereinbrach. 24 Stunden wütete der Sturm, Morgentemperatur: 11 Grad! Kuba lohnt sich. Die Menschen sind leutselig und kontaktfreudig, und obwohl man mangels Bankomaten die ganzen Devisen immer auf Mann trägt, ist man nie in Gefahr. Achtung, bitte keine 08.15-Ferien machen: Also nicht ein Auto mieten und im Land herumschippern. Für so etwas sind Land, Leute und die lange Flugreise zu schade. Falls doch: Dann bleibt lieber in Bett-wiesen. Gute Tipps kamen vom Fachmann: Patrick Wirth von MAWI. Ein paar Bilder im Innern des Blatts.

 

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