Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 11. April 2017

Stadttore!

Zur Markierung der Frauenfelder Innenstadt:

Ab dem 12. April wird Frauenfeld vier moderne Stadttore erhalten, welche die Eingänge der Innenstadt markieren.

 

 

Darüber informierten am Freitag, 7. April, IG FIT Präsidentin Elisabeth Steiner mit Vorstandsunterstützung und Stadtpräsident Anders Stokholm.

Zusammenarbeit zwischen Einkaufszentren und Detaillisten
Elisabeth Steiner resümierte, dass Frauenfeld für sie die Stadt der kurzen Wege sei. Produkte für den täglichen Bedarf könne man in Gehdistanz erwerben. Steiner erklärte, dass sich die Einkaufszentren in Frauenfeld und die Detaillisten der Innenstadt gegenseitig bedingen würden. Für Events wie das Night-Shopping und den Weihnachtsmarkt werde bereits heute gut zusammengearbeitet.

Herzstück Altstadt: Freie-Strasse soll Begegnungszone werden
Stadtpräsident Anders Stokholm nannte bezüglich der Aufwertungsmassnahmen für die Freie-Strasse folgende Punkte: Erstens müsse an die Gestaltung des Strassenraums gedacht werden. Die Infrastruktur solle neu auf eine multifunktionale und flexible Nutzung ausgerichtet werden. Weiter sei vorgesehen, dass das Gastronomie- und Detaillistenangebot verbessert werde. Heute sei das Trottoir zu schmal, um den Aussenraum sinnvoll nutzen zu können. Verkehrstechnisch seien Anpassungen geplant, die freie Zufahrt sowie Parkplätze möglich machen würden, so Stokholm weiter. Die Leerstände in der Altstadt seien der Stadt nicht entgangen. Diesbezüglich würde die Stadt das Gespräch mit den Eigentümern suchen.

Bunte Stelen unterstützen Aufbruchstimmung
Bereits erfolgreich eingeführte Events wie das Winzerfest oder das Herbst- und Erntefest sollen gepflegt und ausgebaut werden. So wird am 10. Juni neu in der Vorstadt ein Mobilitätsmarkt angeboten und die Wave Trophy (E-Mobil-Rally) in Frauenfeld willkommen geheissen. Damit die Innenstadt weniger als Verkehrs- und Durchgangsraum wahrgenommen wird, sondern als Ort, wo man sich trifft und verweilt, werden ab 12. April die bunten Stelen montiert, die in Zukunft wie Stadttore die vier Ein­gänge der Innenstadt markieren. Zusätzliche Stelen sind in Planung und werden voraussichtlich im Laufe des Jahres in der Innenstadt platziert. (fs)