Frauenfelder Woche

Frauenfeld · 07. März 2017

Ein Meilenstein für den FC Stammheim

Als den grössten Meilenstein des Fussballclubs bezeichnet Thomas Hux den Neubau des zukünftigen Clubhauses. Dies befindet sich momentan noch im Rohbau. Er und Bernhard Ulrich, Präsident FC Stamm­heim, nahmen letzten Samstag einen Augenschein auf der Baustelle des zukünftigen Clubhauses. Dies steht auf dem Gebiet der Schelmengrube, das zur Gemeinde Oberstammheim gehört.

 

Ein Meilenstein  für den FC Stammheim

 

Beide besichtigen heute ein weiteres Mal den Baufortschritt des Clubhauses. Während sie sich noch über diverse Themen bezüglich der Baustelle unterhalten, kommt schon die nächste Ladung Erde per Bagger. Überhaupt herrscht um zehn Uhr morgens bereits ein emsi­ges Treiben. Nach Jonas Frei, Bauleiter des zukünftigen Clubhauses, wird etwa um 14 Uhr das Team Feierabend machen können.
«Im Januar 2014 hatten wir die erste Baukommissionsitzung» erinnert sich Thomas Hux mit Beni Ulrich. Beide sind eher im Hintergrund für die administrativen Arbeiten zuständig. Obwohl das Clubhaus, das sich bereits im Rohbau befindet, an ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung grenzt, gab es weder vom Kanton Zürich, der Gemeinde noch vom Naturschutz irgendwelche grösseren Probleme.
Das neue Gebäude wird der unbefriedigenden Situation des Hin- und Herpendeln zwischen dem Sportplatz und einer der Sporthallen ein Ende setzten. Auch dem teilweise bereits abgebauten Containerdorf wird niemand eine Träne nachweinen. «Besonders die auswärtigen Spieler und Schiedsrichter werden glücklich sein, wenn sie die neuen Räumlichkeiten beziehen können», meinen Hux und Ulrich. Diese bieten unter anderem einen Materialraum, fünf Garderoben, drei Duschräume und nicht zuletzt einen eigenen Clubraum für rund 40 Personen.
Gestartet wurde der Bau erst als 90 Prozent der Bausumme von rund 850 000 Franken gesichert waren. Ausser dem Sport-Totto, das gemäss Budget 110 000 Franken beisteuert, sind Eigenleistungen im Wert von rund 110 000 Franken budgetiert. Dies entspricht bis zur Fertigstellung einem Aufwand von etwa 1200 Stunden Fronarbeit.
Vor allem lokale Unternehmen wurden für den Neubau berücksichtigt. Wobei das Architekturbüro Fritz Burgener aus Oberneunforn mit der Bauleitung den grössten Aufwand zu erbringen hat. «Die grösste Herausforderung wird nach dem Bau der laufende Unterhalt sein», meint Jonas Frei. So wird aus Kosten- und Umweltschutzgründen die Warmwasseraufbereitung mit Sonnenenergie betrieben.
Um die neue Unterkunft des FC Stammheim besser finanzieren zu können, ist eine Sponsorenwand im zukünftigen Clubhaus bereitgestellt. 111 Mauersteine warten auf einen Sponsor. Mit 25 Franken für einen einfachen, roten Stein, bis zum Logo des FC mit Namen auf einer Sponsorentafel für 300 Franken, kann in fünf Stufen der Bau unterstützt werden. Ganz exklusiv ist das Edelmetallsponsoring. Wer sich mit mindestens 500 Franken am Bau beteiligt, wird auf Wunsch namentlich im neuen Clubhaus erwähnt. Zusätzlich können Firmen, die beim Edelmetallsponsoring mitmachen am clubeigenen Bildschirm dem Publikum Werbefilme präsentieren. Wer mehr über eine mögliche Unterstützung oder eine finanziellen Beteiligung in der oben erwähnten Art erfahren möchte, wende sich an Jonas Frei, zuständig für PR und Sponsoring im Fussballclub. Mobile: 079 820 85 21 oder per Mail frei-jonas@bluewin.ch.

Ziel ist es laut Thomas Hux und Bernhard Ulrich am letzten Augustwochenende das neue Clubhaus in Betrieb zu nehmen. (at)

 

 

Ein Meilenstein  für den FC Stammheim